5 Gründe, warum The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein Meisterwerk ist


Seit Jahren erwartet und nun endlich im Handel erhältlich: Das neue Kapitel der „The Legend of Zelda“-Reihe für die Wii U und die neue Nintendo-Konsole „Nintendo Switch“. Ich durfte mich in den letzten Tagen bereits mit dem Spiel beschäftigen und dabei auf Herz und Nieren testen, ob die durchweg positiven Kritiken verdient sind. (Spoiler: Sind sie!)

Es gibt unzählige Gründe, warum The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein spielerisches Weltwunder ist. Ich habe mich aber auf fünf Gründe beschränkt, die zeigen sollen, warum Breath of The Wild in meinen Augen ein Meisterwerk ist. Los gehts!

1. Die große, weite Welt

Neben dem Hauptcharakter Link (in diesem Spiel darf man den Charakter nicht umbenennen, sondern er heißt einfach Link…ist ja eigentlich auch egal, nicht wahr?) ist der zweite Hauptcharakter nicht etwa Zelda, sondern die Spielwelt. Allein beim Anblick der Welt möchte man am liebsten losstürmen und diese auf eigene Faust entdecken, ihre Geheimnisse lüften oder auch nur den Anblick der wunderschönen Natur genießen. Glück gehabt: Denn in The Legend of Zelda: Breath of the Wild könnt ihr genau das von Anfang an tun. Es bleibt euch überlassen, wohin ihr geht, ob ihr dem Pfad der Hauptgeschichte folgt oder lieber eure eigene Entdeckungungsgeschichte schreiben möchtet. Es sind (fast) keinerlei Grenzen gesetzt und mit ziemlicher Sicherheit ertappt ihr euch dabei, stundenlang durch die Steppe gewandert zu sein und euch in der wunderschönen Landschaft verloren habt.

Dadurch, dass jeder frei entscheiden kann, welchen Weg er einschlägt, erlebt jeder das Spiel auf seine eigene Art. Die riesige Spielwelt bietet dabei reichlich Potenzial für „Oh, das habe ich gar nicht mitbekommen!“-Momente, wenn man sich mit Freunden über das Spielerlebnis austauscht. 


2. Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht

Im Laufe der Zeit kam mir des Öfteren der Gedanke, dass manche Spielmechaniken recht vertraut wirken. Wenn man neue Türme besteigt und dann einen Teil der Umgebung aufgedeckt bekommt, erinnert das an „Assassins Creed“. Die abnehmende Ausdaueranzeige, wenn man beispielsweise einen Berg erklimmt oder eine Wand hochklettert, habe ich so schon in „I Am Alive“ gesehen und die Idee durchaus geschätzt, da diese mehr Realismus in ein virtuelles Spiel bringt und den Hauptcharakter dadurch menschlicher wirken lässt und nicht als ein unnatürliches Wesen, welches bei den Bundesjugendspielen immer der Erste war, ohne überhaupt den Sportplatz betreten zu müssen. Waffen, die sich abnutzen und auch mal kaputt gehen können, kennt man ebenfalls aus anderen Rollenspielen wie „The Witcher“, um mal eines zu nennen. Auch hier könnte man mehrere Dinge nennen, aber am Ende würde man immer auf das gleiche Ergebnis kommen: Auch wenn viele andere Spiele als Inspiration gedient haben, wirkt dies in Breath of the Wild überhaupt nicht aufgesetzt oder billig kopiert, sondern perfekt integriert sowie ausbalanciert. Vereint mit den neuen Ideen von Nintendo zeichnet sich auch beim Spielgefühl ab, dass man hier ein Videospiel der Meisterklasse serviert bekommt.


3. Atemberaubend bildgewaltig!

Von der Welt habe ich bereits geschwärmt und vielleicht könnte man da schon annehmen, dass diese auch schön aussieht. Tut sie auch, aber um auf Nummer sicher zu gehen, möchte ich dies in einem extra Punkt nochmals erwähnen. Egal ob man durch die grasbewachsene Landschaft wandert, auf schneebedeckte Berge klettert oder an einem Strand den Meerblick genießt – es sieht immer fantastisch aus. Mit der richtigen Witterung oder Tageszeit kann man an diesem fantastischen Ausblick sogar noch etwas verbessern. Oder wie hört sich für euch ein Sonnenuntergang auf einer mit Gras bewachsenen Fläche an, hoch oben in den Bergen, während Wildpferde im Hintergrund traben und die Vögel ein letztes Mal am Tag zwitschern? Traumhaft? Willkommen in The Legend of Zelda: Breath of the Wild!


4. …Augen zu, Ohren auf!

Die Zelda-Reihe ist dafür bekannt, dass der Spieler auch musikalisch etwas geboten bekommt. Im neuesten Teil packt Nintendo nochmal einen drauf und bietet neben wunderschönen, teils bekannten Melodien auch eine atemberaubende Geräuschkulisse, die ihresgleichen sucht. Sobald die Sonne aufgeht, hört man Vogelzwitschern, von dem man auch im wahren Leben liebend gern geweckt werden würde. Im Vergleich dazu hört man des Nachts auch mal einen Uhu, der durch den dunklen Wald „rumuhut“und für die passende Stimmung sorgt. Wenn man sich auf einem Berg befindet, fehlt es eigentlich nur noch, dass man den Wind in den Haaren tatsächlich spürt, denn vor der märchenhaften Kulisse kann man diesen nicht nur sehen, indem sich Gräser und Bäume dementsprechend im Winde bewegen, sondern hört den Wind auch durch die Lautsprecher blasen. Am Wasser hört man nicht nur natürliches Plätschern, sondern auch hier und da ein Insekt, welches durch die Luft schwirrt oder einen Frosch, der quakt, bevor man ihn eventuell sogar schnappen kann, damit er später im Kochtopf landet. Hört sich grausam an, aber selbst die Lagerfeuerstelle mit der entsprechenden Kochmöglichkeit ist ein Fest für die Ohren und der Frosch schnell vergessen.


5. Der Schwierigkeitsgrad

Bei den meisten Spielen kann man zu Beginn des Spiels einstellen, mit welchen Schwierigkeitsgrad man das Spiel bestreiten möchte. Manch einer möchte es ruhig angehen und sich nicht überfordern und wählt den leichtesten Schwierigkeitsgrad, manch anderer möchte den harten Zocker raushängen lassen und wählt direkt den höchsten. In Breath of the Wild hat man keine Wahl, sondern muss sich dem Spiel anpassen. The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird laut Lösungsbuch als schwieriges Spiel eingestuft, unter anderem auch deshalb, weil es den Spieler nicht ständig an der Hand nimmt und wie einen begriffsstutzigen Vollpfosten behandelt.  Genau das ist auch gut so, denn das Spiel  erweist sich auch hier als ein Meister des Balanceaktes oder auch: Der perfekte Lehrer. Die Anforderungen steigern sich langsam, aber sicher und mit zunehmender Spielzeit merkt man den Lerneffekt, den das Spiel uns vermitteln möchte. Seien es Gegner oder Rätsel, irgendwann  kommt der „Aha!“-Effekt, welcher unser Gehirn mit Dopamin flutet und man sich selbst auf die Schulter klopfen möchte, weil man so gut ist.

Diese 5 Gründe waren nur ein kleiner, ein wirklich klitzekleiner Einblick  darauf, warum das Spiel so unglaublich gut ist. Nein, nicht gut, sondern perfekt. Denn auch wenn ich noch 100 weitere Gründe aufzählen könnte, mir würde kein einziger schlechter Kritikpunkt einfallen. Absoluter Pflichtkauf für jeden, der sich auch nur annähernd als Videospiel-Liebhaber bezeichnet. 

Habt ihr das Spiel schon spielen können und falls ja, wie sind eure Eindrücke? Ab damit in die Kommentare! 

8 Gedanken zu “5 Gründe, warum The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein Meisterwerk ist

  1. Da kann ich dir nicht ganz zustimmen, an gewissen Punkten ist Zelda Breath of the Wild definitiv nicht perfekt. FPS-Drops sind bei mir zb des Öfteren vorhanden. Zudem kann man manche Mechaniken beeinflussen und es sich leichter gestalten dadurch 🙂 Aber ansonsten kann ich nur zustimmen 🙂

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  2. Guter Artikel.

    Ich bin nun 32 Jahre und habe mit dem Zocken aufgehört.
    Allerdings bin ich nur wegen dem neuen Zelda,
    doch wieder versucht mir eigens dafür eine Switch anzuschaffen.
    Es hat seinen Grund warum dieses Spiel überall Höchstwertungen einfährt.

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  3. Ps: Er meint wohl gewisse Exploits,
    wie in fast jedem Spiel.
    Wenn man sich durch cheaten die Immersion nehmen will.

    Beispiel: Man kann an Wänden,
    sofern diese nicht in einem 90 Grad Winkel verlaufen,
    während des Kletterns kurz beabsichtigt schlittern
    und laufend gegen das Abrutschen ankämpfen,
    währenddessen regeneriert sich die Ausdauer
    und anschließend lässt es sich aufgefrischt weiterklettern.

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  4. Danke für diesen Beitrag 🙂 – Da ich Zelda einfach liebe, bin ich da wahrscheinlich nicht wirklich unvoreingenommen- bei Ocarina of Time hats mich erwischt 🙂 Aktuell spiele ich Zelda – Breath of the Wild- auf der Wii U und es läuft einwandfrei. Es kommt immer wieder was Neues hinzu, anfangs fühlte ich mich ein klein wenig überfordert, wo, wie, was..vom Auffinden der Karte, dem Schnellschalten der Waffen etc. aber ich bin ja nun auch nicht die große Zockerin- außer Zelda und FF gg- Mir gefällt es ganz einfach ❤ Hatte nun auch ein Amiibo dazu ausprobiert- Wolf von Twilight Princess- nun habe ich hier in Breath of the Wild auch einen Wolf mit dabei hehe – bin mir nicht sicher, ob es die Switch dennoch noch werden wird, mal schaun- toll finde ich hier nun auch, dass es keine eingeschränkte Welt ist, man kann klettern, wohin man möchte, -mir gefällt es! ❤ Glg – Herta

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